Non-Compliance – Haftung und Aufklärungspflichten

Dieses Seminar kann auch als Bestandteil einer Serie gebucht werden. Mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Es gibt (noch) keine Vorschriften, wie Sie Compliance in Ihrem Unternehmen gestalten. Wenn es jedoch nicht richtig aufgesetzt ist, geraten auch Aufsichtsräte in das Visier der Ermittlungsbehörden. Kommt es zu schädigenden Verhalten im Unternehmen, stellt sich auch immer die Frage, welche Gremien sind verantwortlich – einschließlich der aufsichtsführenden Gremien.

Compliance soll auch Sie schützen. Dazu muss es aber richtig aufgesetzt sein.

Lernziele

Das Seminar ...

  • verschafft Ihnen das erforderliche Wissen um die wirtschaftsstrafrechtlichen Risiken, die bei schädigendem Verhalten im Unternehmen auftreten können.
  • verdeutlicht, welche Aufklärungspflichten Sie als Aufsichtsrat zu erfüllen haben und wie Sie denen geeignet nachkommen können.
  • beleuchtet anhand vieler Fallbeispiele Ihre Handlungsoptionen in Non-Compliance Situationen beleuchten.

„Non-Compliance – Haftung und Aufklärungspflichten” ist auch als Bestandteil einer Serie verfügbar

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Inhalte im Detail

Wegducken wird nicht funktionieren!

Kommt es zu schädigendem Verhalten im oder schlimmer noch durch das Unternehmen, löst diese Kenntnis auch immer beim Vorstand einen Handlungszwang aus, dem sich auch der Aufsichtsrat nicht entziehen kann.

Ganz allein sind Sie, wenn sich der Verdacht sogar gegen Vorstandsmitglieder selbst richtet. Dann sollten Sie als Aufsichtsrat wissen, welche Entscheidungen zeitnah getroffen werden müssen und welche Verantwortung Sie tragen, für die Vergangenheit und auch für die Zukunft.

Jedoch sind zahlreiche Interessen der unterschiedliche Stakeholder nicht unbedingt und schon gar nicht leicht in Einklang zu bringen. Staatsanwälte haben ein anderes Interesse als vielleicht Arbeitnehmer, Betriebsräte, Vorstände oder auch das Unternehmen selbst. Daher sollte ein Aufsichtsrat einerseits wissen, wie er sich in seinem eigenen Gremium verhalten muss, andererseits aber auch, wie der Schutzmantel des Unternehmens wieder aktiviert werden kann.

Ob das Unternehmen Opfer oder Täter ist, ist eine der entscheidenden Fragen, um die Weichenstellung für die nächsten Schritte zu gestalten. Wir werden mit Ihnen anhand vieler Fallbeispiele Ihre Handlungsoptionen in solchen Non-Compliance Situationen beleuchten.

Ihre Dozenten

Birgit Galley

Dipl.-Kffr. 

Birgit Galley

 

Die studierte Betriebswirtschaftlerin ist seit Anfang der 1990er Jahre als Betrugsermittlerin (Certified Fraud Examiner) auf dem Gebiet der Korruptionsprüfung tätig. Als Geschäftsführerin der Forensic Management GmbH betreut sie seit Mitte der 1990er Jahre Unternehmen verschiedener Branchen sowohl in der repressiven Aufbereitung eingetretener Schadensfälle als auch in der präventiven Beratung zum Aufbau geeigneter Compliance-Strukturen. Mit der School GRC Training GmbH werden alle Schulungsmaßnahmen zum Thema Wirtschaftskriminalitätsermittlungen, Interviewtrainings und Compliance abgebildet. Sie ist stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende in einer Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft sowie Aufsichtsratsvorsitzende in zwei Wohnungsgenossenschaften. 2 Jahre war sie Partner bei der KPMG AG am Standort Berlin für den Fachbereich Forensik. Sie ist Initiatorin, Gründungsmitglied und Mitglied im Verwaltungsrat des DICO - Deutsches Institut für Compliance e.V. Seit 2016 ist sie Mitglied der Ethikkommission des DFB und seit 2019 Mitglied im wissenschaftlichen Programmausschuss des Bundesforschungsministeriums für „Forschung für die zivile Sicherheit“. 2015 wurde sie für ihr Wirken um Compliance in Deutschland mit der Dr. Sigurd-Pütter-Verdienstmedaille ausgezeichnet. In ihrer Funktion als Direktorin der School GRC und des Institut für Kriminalistik an der Steinbeis-Hochschule Berlin ist sie verantwortlich für die staatlich-anerkannten Ausbildungen zum MBA in Wirtschaftskriminalität und Compliance, zum Master Kriminalistik, zum Certified Compliance Expert (CCE) sowie zum Certified Investigation Expert (CIE). Sie ist seit vielen Jahren Trainerin für Wirtschaftskriminalitätsermittlungen, Compliance und Interview- und Befragungskurse.

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  • Zertifikatslehrgang vor Ort – Fünf 2- oder 3-tägige Unterrichtsmodule
  • Das rechtliche & betriebswirtschaftliche Know How für die verantwortliche Mandatsausübung
  • Zertifizierung und Abschlussurkunde sowie Berechtigung zur Prüfung "Qualifizierter Aufsichtsrat“ bei der Deutschen Börse
  • Rahmenprogramm – Get-together & Kaminabende mit namhaften Repräsentanten der Wirtschaft

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„Herr Oberbürgermeister N.N. ist … sehr zufrieden. Der Aufbau und die Stoffmenge waren angemessen, und die geringe Gruppengröße ermöglicht auch ein sehr individuelles Nachhaken. (…) Der Aufsichtsratskurs hat das richtige Format und die richtigen Inhalte.“

N. N., Büro des Oberbürgermeisters einer westdeutschen Großstadt, im Auftrag

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